Montag, 10. Oktober 2016

Geld verdienen mit dem Bitcoin

Bitcoin ist eine schon recht verbreitete, digitale Währung (Kryptowährung), die im Gegensatz zu Euro, US-Dollar und anderen Länderwährungen nicht von einer Regierung oder Zentralbank herausgegeben wird, sondern unabhängig ist. In manchen Online-Shops kann man mit Bitcoin bezahlen und man kann Bitcoin direkt Peer-zu-Peer überweisen - das Besondere: Man hat geringe bis keine Transaktionskosten. Aber kann man als Anleger mit dem Bitcoin auch Geld verdienen?

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Da der Bitcoin wie andere Währungen, Gold oder Wertpapiere Preisveränderungen unterliegt, kann man Bitcoin kaufen ("Bitcoin-Wechselstuben") und darauf hoffen, dass die Währung immer populärer wird und der Preis steigt. Wenn man sich den bisherigen Kursverlauf (chart seit 2009) anschaut, sieht man, dass der Kurs natürlich viel höher ist als zu Anfang bei der Ausgabe, aber auch, dass er extremen Schwankungen unterliegt - was aber auch bei manchen anderen Währungen, Gold sowie manchen Wertpapieren vorkommt. Der Bitcoin birgt also eine große Chance für Gewinn aber auch ein großes Risiko für Verlust. Wie erfolgreich man als Anleger ist, hängt vom Einstiegszeitpunkt, der nicht sicher vorhersehbaren Entwicklung und vom Ausstiegszeitpunkt ab. Deshalb kann man interessierten Anlegern nur dazu raten, Bitcoin als kleinen Bestandteil einer diversifizierten Geldanlage zu kaufen und nicht sein ganzes Erspartes zu riskieren.

Eine weitere Möglichkeit, mit Bitcoin Geld zu verdienen, ist es sie gegen mehr oder weniger hohe Zinsen Peer-to-Peer zu verleihen. Das geht über die Kreditplattform BitBond. Wie risikoreich das ist, hängt vom jeweiligen Kreditnehmer ab. Bei Krediten gilt aber grundsätzlich: Je mehr Zinsen jemand bereit ist, zu zahlen ist, desto weniger kreditwürdig ist er/sie für Banken (denn freiwillig zahlt niemand mehr Zinsen als er/sie muss) und desto höher ist das Risiko des Kreditgebers. Auch diese Art der "Investition" sollte nur einen kleinen Teil einer diversifizierten Geldanlage ausmachen, um das Risiko zu kontrollieren.

Ebenfalls viel Vorsicht ist geboten, wenn man in Neuausgaben ("Initial Coin Offerings") neuer (alternativer), digitaler Währungen investiert - und beispielsweise als Gegenleistung einen Anteil an einem Projekt erhält, denn hier sind leider auch schwarze Schafe unterwegs.




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