Donnerstag, 10. Juni 2021

Bitcoin und Ether/Ethereum - was ist das und worin unterscheiden sie sich?

Bitcoin und Ether sind die beiden bekanntesten und verbreitetsten von inzwischen vielen hundert Kryptowährungen. Bitcoin wurde 2009, Ether 2015 eingeführt. (aktualisiert 2021)


Bitcoin und Ether sind beide dezentrale Währungen, es gibt bei beiden keine Zentralbank oder Mittler, denen man vertrauen muss, wenn man jemandem Bitcoin oder Ether überweisen oder gegen Zinsen verleihen will. Die Sicherheit liefert die Blockchain-Technologie selbst - beim Bitcoin ist es die Bitcoin-Blockchain, bei Ether ist es die Ethereum-Blockchain-Plattform.

[Nachtrag: Allerdings muss man erst an eine Kryptowährung gelangen, um damit in Projekte investieren, handeln oder anders aktiv werden zu können. Und da führt der Weg meist über eine "Einstiegs"-Plattform, auf der man Euro, die man dorthin per Bank überweist, gegen Bitcoin, Ether oder anderes tauschen kann. Außerdem sollte man beachten, dass es nicht nur Vorteile hat, danach auf sich selbst gestellt zu sein, wenn es Probleme gibt.]

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Beide Systeme sind öffentlich, man braucht keine Einladung oder Genehmigung von einer Institution, sondern Nutzer "kommunizieren" mit der Blockchain mittels einer Anwendungssoftware. Einmal gespeicherte Transaktionen kann niemand nachträglich verändern, denn sie werden verschlüsselt in aufeinander aufbauende Blöcke einer Blockkette geschrieben, die wiederum in Kopie auf vielen Rechnern in einem Peer-to-Peer-Netzwerk liegt.

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Bitcoin versus Ether/Ethereum

Bitcoin und Ether/Ethereum: Während die Bitcoin-Blockchain fast ausschließlich für die Nutzung von Bitcoin als virtuelles Zahlungsmittel genutzt wird (was man inzwischen versucht, zu ändern), war die Ethereum-Blockchain von Anfang an für wesentlich mehr als die Schaffung und Transfers von Ether konzipiert. Tatsächlich wird sie schon lange als Basis des Web 3.0 gehandelt. Die Kurse für die Währungen Bitcoin und Ether sind an den Börsen explodiert, allerdings mit extremen Ausschlägen nach oben und unten. Wesentlich günstiger sind die Münzen bei Amazon.de* zu kaufen - natürlich nur zum Jux oder als Sammlerstück.
Die Bitcoin-Blockchain wurde 2008 entworfen. Sie wird hauptsächlich für die Währung Bitcoin genutzt und wurde nur dafür geschaffen. Bitcoin Miner ("Schürfer") schaffen neue Bitcoins, indem sie Transaktionen zu Blocks bündeln. Dafür müssen sie als Nachweis (Konsens-Algorithmus, Consensus Protocol) komplizierte Verschlüsselungsaufgaben lösen ("Proof of Work"), was große Rechnerleistung benötigt und viel Energie verbraucht - wofür der Bitcoin kritisiert wird.

Ethereum wurde nicht ausschließlich für die Währung Ether entwickelt, sondern ist eine offene Blockchain-Plattform und die Basis für viele völlig andere Projekte als die Ether-Währung und wird deshalb auch als Web 3.0 bezeichnet. Das Ethereum- Whitepaper Next-Generation Generalized Smart Contract and Decentralized Application Platform” veröffentlichte Vitalik Buterin im Jahre 2014, ein Jahr später wurde der erste Block gemined. Beispiele für Projekte auf der Ethereum-Blockchain:
  • Vevue: Bitcoins mit Restaurant-/Hotelfotos verdienen
  • Etheria: virtuelle Welt
  • KYC-Chain: Identitätsverwaltung
  • 4G Capital: Zugang zu Kleinkrediten in Afrika
  • Eth-Tweet: Microblogging
  • WeiFund: Crowdfunding-Lösung
  • Ampliative Art: Künstlerplattform
  • Bitnation (seit 2014 auf Ethereum): Open-Source Governance
Der Konsens-Prozess der Schürfer ("Miner") wird im Ethereum-System derzeit ebenfalls noch durch "Proof of Work" hergestellt, soll in Zukunft aber nach und nach durch ein Proof-of-Stake-System namens Casper ersetzt werden, welches weniger energieaufwendig sein soll. Bei "Proof of Stake" stecken als Validatoren bezeichnete Miner ihr Geld nicht in teure Rechner und Strom, sondern ins System. Machen sie beim Validieren Fehler, ist ihr "Pfand" futsch (Details bei Proof of Stake dank Casper: die Zukunft vom Ethereum).

Bei der Bitcoin-Blockchain ist die maximale Größe eines Blocks auf ein Megabyte begrenzt und die Währung stößt bereits an ihre Kapazitätsgrenzen. Bei Ether wächst die Größe der Blöcke automatisch.

Die Verarbeitung einer Transaktion in der Bitcoin-Blockchain dauert mehrere Minuten, die in der Ethereum-Blockchain nur einige Sekunden (Nachtrag 2021: das hängt aber von den Gebühren, Gas-Fees, die man bereit ist zu bezahlen, ab).

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Im Gegensatz zur Bitcoin-Blockchain hat Ethereum eine Funktionalität namens "Smart Contracts" - das sind Computerprogramme, die in den Netzwerkknoten ausgeführt werden und vordefinierte Aufgaben auslösen/ausführen, wenn eine bestimmte Situation eintritt. So könnte das System beispielsweise kontrollieren, ob vereinbarte Ratenzahlungen pünktlich erfolgen - und wenn nicht, ist ein gekauftes Objekt (vorübergehend) nicht mehr nutzbar. Währung, Kontrolle sowie eventuelle Konsequenzen bei Abweichungen vom Vertrag sind im System integriert.

Charakteristisches von Bitcoin und Ether im Überblick

Bitcoin  Ether/Ethereum
digitale Währung, virtuelles Geld digitale Währung, virtuelles Geld
Bitcoin-Blockchain  Ethereum-Blockchain
Bitcoin Script bietet beschränkte Möglichkeiten für "Smart Contracts"  Smart Contracts dank Ethereum Virtual Machine (EVM) mit universeller Programmierbarkeit
Proof of Work Proof of Work -> ab Version 2.0 Proof of Stake, um die Gebühren (Gas-Fees) zu senken (wahrscheinlich 2021)
Blockgröße festgelegt Blockgröße mitwachsend
langsame Verarbeitung
der Transaktionen
schnellere Verarbeitung
der Transaktionen

Nachtrag 2021:
Inzwischen hat sich so viel im Bereich Blockchain-Technologie, Kryptowährungen, Ethereum Smart Contracts und dApps sowie Non-Fungible Tokens (NFTs) getan. Gerade habe ich hier ausführlich darüber gebloggt: Was sind NFTs und worum geht es bei dem Blockchain-, Ethereum- und NFT-Hype (tinto bloggt).

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Freitag, 19. März 2021

Geld verdienen mit dem Bitcoin

Ergänzt am 19.03.2021
Bitcoin ist inzwischen eine recht verbreitete digitale Währung (crypto currency, Kryptowährung). Sie wird im Gegensatz zu Euro, US-Dollar und anderen Länderwährungen nicht von einer Regierung oder Zentralbank herausgegeben. In manchen Online-Shops kann man mit Bitcoin bezahlen und man kann Bitcoin direkt Peer-zu-Peer überweisen - das Besondere: Man hat geringe bis keine Transaktionskosten und ist unabhängig von Banken. Aber kann man als Anleger mit dem Bitcoin auch Geld verdienen? Und wie sicher ist das?

Kauft man Bitcoins auf einer der Plattformen für Kryptowährung, erhält man keine Münzen, denn es handelt sich um eine virtuelle Währung. Der Transfer wird in der Bitcoin-Blockchain (dezentrales verschlüsseltes Verzeichnis) festgehalten und in eine elektronische Geldbörse (Wallet) auf der Kryptohandelsplattform eingetragen, von wo man das virtuelle Geld beispielsweise an eine eigene Wallet übertragen kann.
Da der Bitcoin - wie andere Währungen, Gold und Wertpapiere - Preisveränderungen unterliegt, kann man Bitcoin kaufen (in "Bitcoin-Wechselstuben" = Kryptohandelsplattformen), darauf hoffen, dass die Währung immer populärer wird und der Preis steigt, so dass man ihn später teurer verkaufen kann. Wenn man sich den bisherigen Kursverlauf anschaut, sieht man, dass der Kurs zwar viel höher ist als ganz zu Anfang bei der Ausgabe, aber auch, dass er extremen Schwankungen unterliegt - was aber auch bei manchen anderen Währungen, bei Gold sowie manchen Wertpapieren vorkommt.

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Der Bitcoin birgt also Chancen für Gewinne aber auch Risiken für Verluste. Wie erfolgreich man als Anleger ist, hängt vom Einstiegszeitpunkt, der nicht sicher vorhersehbaren Entwicklung und vom Ausstiegszeitpunkt ab. Deshalb kann man interessierten Anlegern nur dazu raten, Bitcoin nur als einen (eher kleinen) Bestandteil einer diversifizierten Geldanlage zu kaufen. Man kann nur davor warnen, das ganze Ersparte auf eine so volatile Anlage zu setzen und hohe Verluste zu riskieren. Ebenso wenig empfehlenswert ist es, alles, was man an Kryptowährungen hat, in einer einzigen Wallet aufzubewahren - verliert man eine Wallet (Hardware-Wallet) oder wird sie ausspioniert (Wallet auf dem PC, Notebook oder Smartphone) ist mit dem gespeicherten Zeichencode, der die Wallet repräsentiert, auch das virtuelle Geld weg und kann nicht wiedergeholt werden. 

Eine weitere Möglichkeit, mit Bitcoin Geld zu verdienen, ist, ihn gegen mehr oder weniger hohe Zinsen Peer-to-Peer zu verleihen. Das geht über die Kreditplattform BitBond. Wie risikoreich das ist, hängt vom jeweiligen Kreditnehmer ab. Bei Krediten gilt aber grundsätzlich: Je mehr Zinsen jemand bereit ist, zu zahlen, desto weniger kreditwürdig ist er/sie für Banken (denn freiwillig zahlt niemand mehr Zinsen als er/sie muss) und desto höher ist das Risiko des Kreditgebers. Auch diese Art der "Investition" sollte nur einen kleinen Teil einer diversifizierten Geldanlage ausmachen, um das Risiko zu kontrollieren - wenn man denn überhaupt spekulativ unterwegs sein möchte.

Ebenfalls viel Vorsicht ist geboten, wenn man in Neuausgaben ("Initial Coin Offerings") neuer (alternativer), digitaler Währungen investiert - und beispielsweise als Gegenleistung einen Anteil an einem Projekt erhält, denn hier sind leider auch schwarze Schafe unterwegs.

Hinweis:
Auch wenn die Blockchain-Technologie der Kryptowährungen innerhalb der jeweiligen Systeme selbst für Sicherheit und Transparenz sorgt, ist man mit einer Kryptowährung nicht vor Kriminellen sicher, die beispielsweise versuchen, über Phishing und korrumpierte Online-Seed-Generatoren die privaten Schlüssel der virtuellen Geldbörsen (Wallets) auszuspionieren.

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Nachtrag 2018:
Der erste nach europäischem Recht regulierte Investmentfonds für auf der Blockchain basierende Assets, der Postera Fund – Crypto I aus Liechtenstein, kam am 18.04.18 auf den Markt (WKN: A2JE79, ISIN: LI0385769448, IFM Independent Fund Management AG). Kryptofonds fallen bei der Bafin unter die n Investmentfonds (AIF). Auf Börsenplattformen wie finanztreff.de werden sie unter Sonstige Wertpapierfonds (SF) aufgeführt.

Nachtrag März 2021:
Inzwischen hat sich so viel im Bereich Blockchain-Technologie, Kryptowährungen, Ethereum Smart Contracts und dApps sowie Non-Fungible Tokens (NFTs) getan. Gerade habe ich hier ausführlich darüber gebloggt, einschließlich der Möglichkeit mit diesen Themen Geld zu verdienen: Was sind NFTs und worum geht es bei dem Blockchain-, Ethereum- und NFT-Hype (tinto bloggt).

* Werbelink: Buchabbildung und mit * gekennzeichnete Links sind Werbelinks

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Donnerstag, 21. November 2019

Börsencrash-Rezepte für Privatanleger

vgwort
Die beste Geldanlage ist eine gute Anlagestrategie - und die berücksichtigt auch die Möglichkeit eines Börsencrashs.

Börsencrash - Vorbeugungsmaßnahmen
und Verhalten in der Krise
Die Angst vor einem Börsencrash sollte Anleger nicht davon abhalten, an der Börse zu investieren, denn dort lassen sich gute Renditen erzielen, man lernt viel dabei und es macht Spaß. Ich bin seit 1996 als Learning-by-Doing-Hobbybörsianerin an der Börse aktiv und habe alle Börsenkrisen und Börsencrashs überlebt und auch eine brauchbare Rendite erzielt. Vor allem in den ersten Jahren habe ich häufig Lehrgeld gezahlt, weil ich völlig ohne Plan alles ausprobiert habe, was mit meinen Mitteln möglich war. Aus Fehlern lernt man, aber "unterm Strich muss es stimmen", und was ich gelernt habe, gebe ich gerne weiter.

Börsencrash - Vorbeugung

Ziel des Privatanlegers ist es, Verluste während eines Börsencrashs beziehungsweise während einer Baisse zu begrenzen und langfristig eine gute Rendite zu erzielen.

Um Schaden durch einen möglichen Börsencrash abzuwenden, sollte man an der Börse und allgemein bei der Geldanlage nach Plan handeln. Dazu gehören die folgenden Aspekte:
  • Anlagestrategie
    Für die Geldanlage/Vermögensanlage braucht man eine Anlagestrategie. Die wichtigsten Bestandteile einer Anlagestrategie sind:
    • Diversifikation
      Unter Diversifikation verstehe ich die Streuung des Vermögens allgemein (Verteilen seines Vermögens auf mehrere Standbeine wie Immobilien, Tagesgeld, Festgeld und/oder Staatsanleihen, Aktien/Aktienfonds, Gold etc.) sowie auch die Streuung im Depot (Verteilung auf verschiedene Risikoklassen und "Anlageideen").
    • Anlageziele
      Bei der Diversifikation gilt es auch die Anlageziele zu beachten (mit wie viel Prozent des Vermögens will man auf keinen Fall ein Risiko eingehen und mit wie viel ist man bereit, Risiken einzugehen, um höhere Renditechancen zu haben)
  • Investieren statt Spekulieren
    Wer - überwiegend - investiert (langfristig und diversifiziert in Qualitätsfirmen anlegt) anstatt zu spekulieren, ist von Börsenturbulenzen weniger betroffen. Vor allem sollte man keine Hebelprodukte oder Produkte mit Zeitwert (Optionsscheine etc.), Knockouts (Knockout-Zertifikate) etc. kaufen, denn die können durch einen Börsencrash völlig wertlos werden (bei manchen spekulativen Anlageprodukten kann man sogar mehr als den Kapitaleinsatz verlieren).
  • Aktien und Aktienfonds nur als langfristige Anlagen kaufen
    Der Teil des Vermögens, der an der Börse investiert wird (Aktien/Aktienfonds), sollte nur Geld sein, das man einige Jahre nicht unbedingt braucht. Nur wer in einem Tief verkaufen muss, hat Verluste. Vorher ist ein Kurs nur eine Zahl auf dem Papier.
  • Nicht auf Kredit spekulieren
    Wer auf Kredit spekuliert, indem er sein Depot beleiht, kommt bei einem Börsencrash schnell in Schwierigkeiten. Plötzlich sind die Positionen im Depot weniger Wert und der Kredit dadurch nicht mehr gedeckt. Die Bank will dann die Differenz und verkauft notfalls zwangsweise Wertpapiere aus dem Depot, um an ihr Geld zu kommen - egal wie tief die Kurse gerade sind.
  • Liquidität
    Wer ein Liquiditätspolster ("flüssige Mittel" aus Tagesgeld, Guthaben auf dem Girokonto oder dem zum Depot gehörenden Verrechnungskonto, Bargeld) hat, der muss nicht in ungünstigen Zeiten verkaufen, sondern kann sogar am Ende der Börsenkrise günstig einkaufen.
  • Regelmäßige Depotkontrolle
    Man sollte regelmäßig überprüfen, ob die getätigten Investitionen noch stimmen (Qualität von Firmen und deren Wertpapiere, deren prozentualer Anteil im Depot) und eventuell Positionen rausnehmen oder verkleinern. Aktien guter Firmen erholen sich nach der Krise mit großer Wahrscheinlichkeit. Aktien von Wackelkandidaten ("Turnaround-Spekulationen") erhalten durch den Börsencrash oft den letzten Gnadenstoß.

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Wer all das nicht beachten will, sollte wenigstens ein Auge auf die Börsencrash-Warnsignale haben.

Börsencrash - wie kommt man durch?

Wer vorgebeugt hat, kann in der Regel einen Börsencrash, eine Baisse oder eine Korrektur an der Börse einfach aussitzen.

Liquiditätsprobleme während des Börsencrashs - was tun?
Es kann manchmal mehrere Jahre dauern, bis sich eine Börsenkrise wieder verwächst beziehungsweise alte Kursstände erreicht werden. Wer fürchtet, Liquiditätsprobleme zu bekommen, weil demnächst Rechnungen anstehen und das Liquiditätspolster fehlt, und keine anderen Möglichkeiten hat, sollte solche Aktien/Aktienfonds verkaufen, denen er eine schnelle Erholung nach dem Börsencrash am wenigsten zutraut.

Börsencrash - Augen zu und durch!
Alle, die als langfristige Anleger (siehe oben Börsencrash - Vorbeugung) in keiner Notsituation sind, bleiben investiert und versuchen, die ganze Hysterie an der Börse und in den Medien zu ignorieren. Das schafft man am einfachsten dadurch, dass man Börsennachrichten während des Börsencrashs nur selten bis gar nicht konsumiert.

"Cash is King" am Ende des Börsencrash - jetzt ist Zeit zum Shoppen
Wer ein ausreichend großes Liquiditätspolster hat, der kann während und nach dem Börsencrash günstig an der Börse einkaufen. Allerdings sollte man nicht gleich am ersten Erholungstag (Rebounce) nach dem Börsencrash die gesamte Liquidität auf einmal investieren, außer man ist sich sicher, dass es nicht noch einmal nach unten geht - und das kann man eigentlich nie sein. Es ist besser, sich schrittweise einzukaufen - und ohne das "engere Liquiditätspolster" anzugreifen, denn wann "nach dem Crash" genau ist, weiß man oft erst Monate oder Jahre später.

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