Sonntag, 23. Oktober 2011

Deutsche Bank - Aktien jetzt kaufen?

deutsche-Bank-Aktien-vgwort
Der Aktienkurs für Aktien der Deutschen Bank steht aktuell ziemlich niedrig, denn die Bank befindet sich - wie alle Banken angesichts der Verschuldungskrise verschiedener Euroländer - unter Druck. Immer wieder wird daher in Foren und auf Frage-Antwort-Portalen von Privatanlegern die Frage gestellt, ob man die Aktien der Deutschen Bank kaufen solle, denn sie seien jetzt ja billig - nach dem Motto "Kaufen, wenn die Kanonen donnern".

Das kommt meiner Meinung nach ganz auf die Anlagestrategie und die individuelle Aufstellung und Einstellung drauf an. Genauer:

Wer wenig Geld hat, dem würde ich nicht empfehlen, all sein Erspartes jetzt in Aktien der Deutschen Bank - oder irgendeiner anderen Firma - zu stecken. Aktien sind meiner Meinung nach nur empfehlenswert als Bestandteil einer diversifizierten Geldanlage, die verschiedene Geldanlagemöglichkeiten nutzt und dabei im Auge hat, wie viel unbedingt erhalten werden soll und wie viel auch etwas chancen- und risikoreicher eingesetzt werden kann - jede Chance erkauft man sich mit Risiko.

Bei der Entscheidung für oder gegen den Kauf von Deutsche-Bank-Aktien muss man sich als Privatanleger auch fragen, ob das eine kurzfristige Spekulation oder eine längerfristige Investition werden soll.

Bei der kurzfristigen Spekulation geht man davon aus, dass man heute billig einkaufen und in naher Zukunft - vielleicht sogar noch am gleichen Tag - bereits teurer verkaufen kann. Bei solchen Vermutungen sollte man sich aber vor Augen halten: Nur weil sich der Kurs einer Aktie halbiert hat, heißt das nicht, sie kann sich nicht noch einmal halbieren. Das zeigt auch der Kursverlauf (Chart) der Deutsche-Bank-Aktie, die immerhin 2007 über 106 Euro stand. Anfang 2009 hatte die Deutsche Bank einen Tiefstand von wenig über 16 Euro. Ist der aktuelle Kurs von 27,83 Euro also billig oder teuer? Niemand weiß, wie der weitere Kursverlauf sein wird und niemand kann vorhersagen, ob die Aktie der Deutschen Bank nicht noch einmal so weit wie 2009 oder noch weiter in den Keller geht. Die spekulative Anlage in die Deutsche Bank ist auf jeden Fall eine risikoreiche Zockerei.

Als langfristiger Anleger (Typ "Investor") dagegen muss ich mich fragen, ob ich die Firma, in diesem Fall die Deutsche Bank, für gut aufgestellt halte in der aktuellen Krise, denn es wird viel diskutiert über Konsolidierung der Bankenlandschaft (Banken sollen pleitegehen, damit es weniger werden - es gäbe zu viele), über die Aufsplittung von Banken in Investmentbanken und Kundengeschäftsbanken (dann sind die Investmentbanken nicht systemrelevant und man kann sie pleitegehen lassen) und Zwangskapitalisierung, um den Schuldenschnitt Griechenlands zu ermöglichen (was einer Teilenteignung entspricht).

Wenn man glaubt, dass die Deutsche Bank in dieser Situation gut aufgestellt ist und als einer der Sieger oder Überlebenden aus der Krise hervorgehen wird und sie dadurch langfristig Dividenden zahlen kann und ihr Kurs steigen wird, dann kann man Deutsche-Bank-Aktien kaufen - aber man sollte, wie immer, für ein diversifiziertes Depot und für genügend Liquidität gesorgt haben - letzteres, um auch lange Durststrecken durchstehen zu können, falls sich die Krise weiter ausweitet.

Bank of Scotland: Einlagensicherung erhöht

Die Bank of Scotland ist dem Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) beigetreten. Damit erhöht sich die bisherige Einlagensicherung der Bank of Scotland von 85.000 britische Pfund (gesetzliche Einlagensicherung) je Kunde auf nun 250.000 Euro je Kunde. Die Einlagensicherung gilt für Sparguthaben einschließlich der Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld bis insgesamt 250.000 Euro.

Eine Einlagensicherung ist dafür da, Gelder von Kunden zu schützen, wenn eine Bank in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Die gesetzliche/staatliche Einlagensicherung beträgt in Deutschland 100.000 Euro, in Großbritannien 85.000 britische Pfund. Tritt eine ausländische Bank, wie in diesem Fall die britische Bank "Bank of Scotland" (übrigens nicht zu verwechseln mit der "Royal Bank of Scotland" - das ist eine andere Bank"), dem BdB bei, dann haftet im Falle einer Insolvenz erst der staatliche britische Einlagensicherungsfonds bis zu 85.000 britische Pfund je Kunde und für alles, was darüber hinaus geht, der Einlagensicherungsfonds des BdB.

Man sollte seine Bank so aussuchen, dass die Einlagensicherung den Anlagebetrag einschließlich der Zinsen etc. zu 100 % abdeckt, oder eben sein Geld auf mehrere Banken verteilen.

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Mittwoch, 10. August 2011

Börsencrash-Rezepte für Privatanleger


Börsencrash - Vorbeugungsmaßnahmen
und Verhalten in der Krise
Liquidität - vgwort
Die beste Geldanlage ist eine gute Anlagestrategie - und die berücksichtigt auch die Möglichkeit eines Börsencrashs.

Die Angst vor einem Börsencrash sollte Anleger nicht davon abhalten, an der Börse zu investieren, denn dort lassen sich gute Renditen erzielen, man lernt viel dabei und es macht Spaß. Ich bin seit 1996 als Learning-by-Doing-Hobbybörsianerin an der Börse aktiv und habe alle Börsenkrisen und Börsencrashs überlebt und auch eine brauchbare Rendite erzielt. Vor allem in den ersten Jahren habe ich häufig Lehrgeld gezahlt, weil ich völlig ohne Plan alles ausprobiert habe, was mit meinen Mitteln möglich war. Doch aus Fehlern lernt man (doch "unterm Strich muss es stimmen") und was ich gelernt habe, gebe ich gerne weiter.

Börsencrash - Vorbeugung

Ziel des Privatanlegers ist es, Verluste während eines Börsencrashs beziehungsweise während einer Baisse zu begrenzen und langfristig eine gute Rendite zu erzielen.

Um Schaden durch einen möglichen Börsencrash abzuwenden, sollte man an der Börse und allgemein bei der Geldanlage nach Plan handeln. Dazu gehören die folgenden Aspekte:
  • Anlagestrategie
    Für die Geldanlage/Vermögensanlage braucht man eine Anlagestrategie. Die wichtigsten Bestandteile einer Anlagestrategie sind:
    • Diversifikation
      Unter Diversifikation verstehe ich die Streuung des Vermögens allgemein (Verteilen seines Vermögens auf mehrere Standbeine wie Immobilien, Tagesgeld, Festgeld und/oder Staatsanleihen, Aktien/Aktienfonds, Gold etc.) sowie auch die Streuung im Depot (Verteilung auf verschiedene Risikoklassen und "Anlageideen").
    • Anlageziele
      Bei der Diversifikation gilt es auch die Anlageziele zu beachten (mit wie viel Prozent des Vermögens will man auf keinen Fall ein Risiko eingehen und mit wie viel ist man bereit, Risiken einzugehen, um höhere Renditechancen zu haben)
  • Investieren statt Spekulieren
    Wer - überwiegend - investiert (langfristig und diversifiziert in Qualitätsfirmen anlegt) anstatt zu spekulieren, ist von Börsenturbulenzen weniger betroffen. Vor allem sollte man keine Hebelprodukte oder Produkte mit Zeitwert (Optionsscheine etc.), Knockouts (Knockout-Zertifikate) etc. kaufen, denn die können durch einen Börsencrash völlig wertlos werden (bei manchen spekulativen Anlageprodukten kann man sogar mehr als den Kapitaleinsatz verlieren).
  • Aktien und Aktienfonds nur als langfristige Anlagen kaufen
    Der Teil des Vermögens, der an der Börse investiert wird (Aktien/Aktienfonds), sollte nur Geld sein, das man einige Jahre nicht unbedingt braucht. Nur wer in einem Tief verkaufen muss, hat Verluste. Vorher ist ein Kurs nur eine Zahl auf dem Papier.
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  • Nicht auf Kredit spekulieren
    Wer auf Kredit spekuliert, indem er sein Depot beleiht, kommt bei einem Börsencrash schnell in Schwierigkeiten. Plötzlich sind die Positionen im Depot weniger Wert und der Kredit dadurch nicht mehr gedeckt. Die Bank will dann die Differenz und verkauft notfalls zwangsweise Wertpapiere aus dem Depot, um an ihr Geld zu kommen - egal wie tief die Kurse gerade sind.
  • Liquidität
    Wer ein Liquiditätspolster ("flüssige Mittel" aus Tagesgeld, Guthaben auf dem Girokonto oder dem zum Depot gehörenden Verrechnungskonto, Bargeld) hat, der muss nicht in ungünstigen Zeiten verkaufen, sondern kann sogar am Ende der Börsenkrise günstig einkaufen.
  • Regelmäßige Depotkontrolle
    Man sollte regelmäßig überprüfen, ob die getätigten Investitionen noch stimmen (Qualität von Firmen und deren Wertpapiere, deren prozentualer Anteil im Depot) und eventuell Positionen rausnehmen oder verkleinern. Aktien guter Firmen erholen sich nach der Krise mit großer Wahrscheinlichkeit. Aktien von Wackelkandidaten ("Turnaround-Spekulationen") erhalten durch den Börsencrash oft den letzten Gnadenstoß.

Wer all das nicht beachten will, sollte wenigstens ein Auge auf die Börsencrash-Warnsignale haben.

Börsencrash - wie kommt man durch?

Wer vorgebeugt hat, kann in der Regel einen Börsencrash, eine Baisse oder eine Korrektur an der Börse einfach aussitzen.

Liquiditätsprobleme während des Börsencrashs - was tun?
Es kann manchmal mehrere Jahre dauern, bis sich eine Börsenkrise wieder verwächst beziehungsweise alte Kursstände erreicht werden. Wer fürchtet, Liquiditätsprobleme zu bekommen, weil demnächst Rechnungen anstehen und das Liquiditätspolster fehlt, und keine anderen Möglichkeiten hat, sollte solche Aktien/Aktienfonds verkaufen, denen er eine schnelle Erholung nach dem Börsencrash am wenigsten zutraut.

Börsencrash - Augen zu und durch!
Alle, die als langfristige Anleger (siehe oben Börsencrash - Vorbeugung) in keiner Notsituation sind, bleiben investiert und versuchen, die ganze Hysterie an der Börse und in den Medien zu ignorieren. Das schafft man am einfachsten dadurch, dass man Börsennachrichten während des Börsencrashs nur selten bis gar nicht konsumiert.

"Cash is King" am Ende des Börsencrash - jetzt ist Zeit zum Shoppen
Wer ein ausreichend großes Liquiditätspolster hat, der kann während und nach dem Börsencrash günstig an der Börse einkaufen. Allerdings sollte man nicht gleich am ersten Erholungstag (Rebounce) nach dem Börsencrash die gesamte Liquidität auf einmal investieren, außer man ist sich sicher, dass es nicht noch einmal nach unten geht - und das kann man eigentlich nie sein. Es ist besser, sich schrittweise einzukaufen - und ohne das "engere Liquiditätspolster" anzugreifen, denn wann "nach dem Crash" genau ist, weiß man oft erst Monate oder Jahre später.

Wer hat weitere Tipps? Ich freue mich über Kommentare!
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Sonntag, 17. Juli 2011

Inflation - Geldanlage in Gefahr?

Inflation-Geldanlage - vgwort
Inflation - Gefahr für die Geldanlage?
Inflation - Geldanlage in Gefahr?
Die beste Geldanlage ist eine gute Anlagestrategie. Inflation ist ein wichtiger Gesichtspunkt, wenn es darum geht, eine gute Anlagemöglichkeit für einen bestimmten Anlagebetrag zu finden.

Inflation - was ist das?

Wenn allgemein die Preise für Güter steigen, kann man für das Geld, das man verdient oder gespart hat, weniger kaufen. Man spricht daher von Geldentwertung oder Inflation.

Gemessen wird die Inflation als Inflationsrate bzw. Preissteigerungsrate (Teuerungsrate) in Prozent.

Beispiel: Bei einer Inflationsrate von 5 % pro Jahr ist das Geld am Ende des Jahres 5 % weniger wert als am Anfang - mit 100 Euro kann man nur noch so viel kaufen wie vorher mit 95 Euro.

Bei anhaltender Inflation bleibt über die Jahre von der Kaufkraft des Ersparten nicht viel übrig - wenn man Geld als Bargeld aufbewahrt oder auf ein nicht oder schlecht verzinstes Konto legt.

Zwar beträgt die jährliche Inflationsrate in Deutschland aktuell nicht 5 %, sondern 2,4 % (Stand Juli 2011), doch trotzdem sollte man sie bei der Geldanlage als wichtigen Faktor berücksichtigen.

Inflation - Geldanlage

Bei den verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten wirkt sich die Inflation unterschiedlich aus. Hier einige Beispiele:

  • Bargeld und unverzinstes Girokonto
    Anhaltende Inflation frisst die Kaufkraft nach und nach auf, siehe Beispiel oben.
  • Sparbuch und niedrig verzinstes Anlagekonto
    Solange die Inflationsrate höher als die Verzinsung ist, wird die Kaufkraft des Ersparten mit der Zeit weniger.
  • Tagesgeld und Festgeld
    Die Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld sind bei einigen Banken aktuell etwas höher als die Inflationsrate. So wird zumindest die Kaufkraft erhalten.
  • Aktien und Aktienfonds
    Aktien und Aktienfonds sind von der Inflation nicht betroffen, denn sie sind ja kein Geld, sondern bescheinigen den Anteil an einer Aktiengesellschaft bzw. an einem Fondsvermögen. Sie sind also Sachwerte.
  • Immobilien
    Immobilien sind von der Inflation nicht betroffen, denn auch sie sind ja kein Geld, sondern Sachwerte.
  • Gold
    Gold ist von der Inflation nicht betroffen, denn auch Gold ist ein Sachwert.

Daraus sollte man jedoch nicht den Schluss ziehen, ausschließlich in Sachwerte wie Aktien/Aktienfonds, Immobilien und Gold zu investieren. Sie sind zwar nicht von der Inflation betroffen, aber haben andere Nachteile: Aktien und Aktienfonds sind schlecht planbar - man kann nicht sicher sein, wie sich eine Aktie/Aktienfonds entwickelt - und sie unterliegen Börsenstimmungen. Wer in einer Krise verkaufen muss, weil er gerade Geld benötigt, der kann viel Geld verlieren. Ähnliches gilt auch für Gold: Gold hat sich in den letzten Jahren fantastisch entwickelt, aber niemand kann sagen, ob es so weitergeht oder ob es eine Korrektur geben wird. Genausowenig ist die Entwicklung der Immobilienpreise vorhersehbar und auch abhängig vom Standort, den Infrastrukturentwicklungen etc.

Der beste Inflationsschutz ist ein Anlagenmix entsprechend einer Anlagestrategie, die sich auf mehrere Säulen stützt - wobei man allerdings auf größere Bargeldsummen unter dem Kopfkissen, Guthaben auf einem unverzinsten Girokonto oder schlecht verzinsten Sparbuch verzichten sollte.

Samstag, 14. Mai 2011

Beste Geldanlage - Währungsrisiko

Die beste Geldanlage ist eine gute Anlagestrategie.
Bei der Geldanlage in manche Anlageprodukte muss auch
das Währungsrisiko berücksichtigt werden.

Der Erfolg eines Anlageproduktes, das in einer fremden Währung
“notiert” (= geführt wird), hängt nicht nur von der Entwicklung des Anlageproduktes in dessen Originalwährung, sondern auch von der Entwicklung des Wechselkurses zwischen der Originalwährung und der eigenen Währung ab. Das betrifft zum Beispiel ausländische Aktien, Gold etc. Das Währungsrisiko bezeichnet das Risiko, dass sich der Wechselkurs für den Anleger nachteilig entwickelt.

Beispiel - WährungsrisikoFür Anleger, die Ende 2008/Anfang 2009, als der Euro schwächer war (für einen Euro gab es 1,19 Dollar bzw. für einen Dollar gab es 0,84 Euro), in Wertpapiere wie Aktien oder andere Anlageprodukte investiert haben, die in US-Dollar notieren, war es nachteilig, wenn sie Anfang 2011 bei starkem Euro (für einen Euro gab es 1,37 US-Dollar bzw. für einen Dollar gab es nur 0,73 Euro) verkaufen mussten: Die möglichen Gewinne, die ihre Wertpapiere laut den Börsenkursen in US-Dollar hatten, wurden durch die Währungsverluste aufgefressen.

Währungsrisiko bei FondsBei Fonds (Aktienfonds, Rentenfonds etc.) spielt es keine Rolle, in welcher Währung der Fonds als solcher notiert, sondern in welche Währungen er investiert - denn mit jeder Investition in Produkte anderer Währung trägt er das Währungsrisiko.

Fazit1. Der Wechselkurs kann sich ständig ändern - nicht nur zum Positiven (Chance für den Anleger), sondern auch zum Negativen (Risiko für den Anleger).
2. Wer Anlageprodukte kauft, die in einer Fremdwährung notieren oder die - wie im Falle von Fonds - in solche Produkte investieren, sollte sich nicht nur eine Meinung zur Idee hinter dem Anlageprodukt bilden, sondern auch zur Entwicklung der Währung während des Zeitraumes, in der er investiert bleiben will. Im Grunde investiert der Anleger in zwei verschiedene Anlageideen: das Wertpapier oder den Rohstoff und in die Wechselkursentwicklung zwischen seiner Währung und der Wertpapier-/Rohstoffwährung.
3. Bei der Bewertung der Performance einer ausländischen Aktie, die an einer deutschen Börse in Euro gehandelt wird, sollte man gelegentlich auch den Kursverlauf in der Originalwährung anschauen, da der Kursverlauf in Euro ja auch von Wechselkursänderungen beeinflusst ist - positiv oder negativ.

Mittwoch, 27. April 2011

Börse - kein Buch mit sieben Siegeln

Börsenbuch: Börse ganz einfach. So verdienen Sie mit (Neuauflage 2011) - Informationen und Rezensionen bei unserem Werbepartner Amazon
Buchtipp: Börsenbuch für völlige Anfänger.

Kann man als Laie Aktien kaufen und Geld an der Börse verdienen? Ja, fand ich,  Eva Schumann, schon 1996 heraus, als ich noch nicht die geringste Ahnung von Aktien & Co. hatte. Inzwischen bin ich mit der Börse durch viele Höhen und Tiefen gegangen, habe mein Geld trotz Krisen erfolgreich vermehrt und immer wieder dazu gelernt. Meine Erfahrungen und Strategien habe ich zunächst in einer Arbeitsmappe, später dann in einem Börsenbuch veröffentlicht. Dieses Börsenbuch für Anfänger ist nun um die neuesten Erkenntnisse erweitert und neu aufgelegt worden.

"Börse ganz einfach. So verdienen Sie mit! (Neuauflage)" ist ein Börsenbuch, das sich an völlige Börsenanfänger richtet. Schritt für Schritt wird beschrieben, was man benötigt, um Aktien und Aktienfonds zu handeln. Gleichzeitig stelle ich die wichtigsten Strategien vor, um das Risiko überschaubar zu halten. So kann man auch gelassen bleiben, wenn es an der Börse mal kracht.

Börse ganz einfach. So verdienen Sie mit!* (Neuauflage)
Eva Schumann
ISBN 978-3-8423-5380-0
98 Seiten
12,90 Euro

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Aus dem Inhalt:

BÖRSE FÜR JEDEN!
- GELD VERMEHREN MACHT SPAß!
WERTPAPIERE ALS BESTANDTEIL EINER ÜBERGEORDNETEN ANLAGESTRATEGIE
- ANLAGESTRATEGIE (VERMÖGENSSTRATEGIE)
- SICHER(ER)E ANLAGEMÖGLICHKEITEN (VERMÖGENSERHALT)
- MITTLERES BIS HOHES RISIKO/MITTLERE BIS HOHE CHANCEN (VERMÖGENSVERMEHRUNG)
- SONDERFALL IMMOBILIEN
- VERSICHERUNGEN
- WENN ÜBERHAUPT, DANN NUR FÜR EXPERTEN BZW. LIEBHABER
- WÄHRUNGSRISIKO
AKTIEN ERWERBEN - WIE GEHT DAS?
- UM AKTIEN HANDELN ZU KÖNNEN, BENÖTIGT MAN ...
WIE KOMME ICH AN EIN DEPOT?
- FILIALBANK, DIREKTBANK, ONLINE-BANK
- BEHALTEN SIE DEN ÜBERBLICK
WOHER NEHME ICH DAS GELD?
- LANGFRISTIG PLANEN
- EIGENES GELD ODER AKTIEN AUF KREDIT?
- IN WELCHER WÄHRUNG WIRD GEHANDELT?
- MIT WIE VIEL GELD SOLL ICH ANFANGEN?
KAUF- UND VERKAUFSORDER ERTEILEN
STRATEGIEN FÜR DAS AKTIENDEPOT
- ZINSESZINSEFFEKT
- RISIKOBEREITSCHAFT
- STRATEGIE-ENTSCHEIDUNGEN
- MUSTERSTRATEGIE
- DIE 10 GEBOTE FÜR EINE ERFOLGREICHE SPEKULATION AN DER BÖRSE
- WIE FINDET MAN DIE RICHTIGEN AKTIEN?
- AN DER BÖRSE WIRD DIE ZUKUNFT GEHANDELT!
- KENNZAHLEN
- FUNDAMENTALE ANALYSEN
- TECHNISCHE ANALYSEN
- „ANLAGEIDEEN“
- ANALYSTEN UND ANDERE WAHRSAGER
AKTIENFONDS UND ETFS
- BEGRIFFE, DIE MAN KENNEN SOLLTE
- CHANCEN UND RISIKEN VON AKTIENFONDS
- AN DEN RENDITECHANCEN DER EMERGING MARKETS PARTIZIPIEREN
- FONDS-KOSTEN
- BÖRSENGEHANDELTE AKTIENFONDS - EXCHANGE-TRADED FUNDS - ETFS
- FONDSSPAREN
ETHISCHE; ÖKOLOGISCHE UND NACHHALTIGE AKTIEN UND INVESTMENTFONDS
UND WENN EIN CRASH KOMMT?
- SPEKULATIUS "CRASH"-HISTORIE
- DER SALAMI-CRASH VON 2000 BIS 2003
- DER CRASH 2008
- ÜBERLEBENSSTRATEGIE LANGFRISTIGER ANLAGEHORIZONT
- CRASH-WARNSIGNALE
- CRASH / BAISSE / KONSOLIDIERUNG
- LIQUIDITÄT
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Freitag, 22. April 2011

Was ist die beste Geldanlage?

Beste Geldanlage? Darauf gibt es nur individuelle Antworten!

Soll ich mein Geld als Tagesgeld oder Festgeld anlegen - wer bietet die höchsten Zinsen? Wie viel Geld kann man mit Aktien verdienen - sind Aktien die beste Geldanlage? Oder Gold? Oder Immobilien? Oder oder oder ... Was ist die beste Geldanlage?

Ein seriöser Berater, der Ihnen nicht um jeden Preis ein bestimmtes Produkt verkaufen will, sondern Sie gut beraten möchte, wird - bevor er Ihre Frage nach der besten Geldanlage beantwortet - Ihnen einige Fragen stellen:

Wie viel Geld möchten Sie anlegen und welchen Anteil hat der Betrag an Ihrem gesamten Vermögen?
Um das Risiko zu streuen, ist es wichtig, sein Vermögen auf verschiedene Säulen zu verteilen - also nicht alles in Aktien, alles in Gold oder alles in Kunst zu investieren.

Beste Geldanlage - Tipp 1
Auf Streuung (Diversifikation) achten!

Wann benötigen Sie wie viel Geld für geplante Sonderausgaben und mit welchen Geldeingängen rechnen Sie für die Zukunft?
Sie brauchen einen "Liquiditätsplan" - das ist ein Überblick, wann Sie wie viel Geld flüssig brauchen (für ein neues Auto, Urlaubsreise, Zahnspangen der Kinder, Rente aufpeppen...). Also müssen Sie wissen, wie viel Geld eingeht und ob das für die geplanten Ausgaben reichen wird, oder ob Sie bei der Auswahl der Geldanlage die Liquidität berücksichtigen müssen. Bei Tagesgeld beispielsweise können Sie täglich auf das angelegte Geld zugreifen, bei Festgeld aber nicht. Bei Aktien möchten Sie sicher nicht gerade in einer Krisenphase zu schlechten Preisen verkaufen müssen.

Auf wie viel Geld möchten Sie in einem Notfall sehr schnell zugreifen können? Der Kühlschrank kann kaputtgehen, die Autoelektronik vom Marder angefressen werden etc. Für solche Notfälle sollte Geld schnell verfügbar gemacht werden können - also nicht gerade in einem geschlossenen Immobilienfonds oder auf dem Festgeldkonto verräumt sein.


Beste Geldanlage - Tipp 2
Die Liquidität im Auge haben!

Andererseits bringen langfristige Anlagen oft die bessere Verzinsung. Und auch mit Aktien kann man beim richtigen Mix eine gute Rendite erwirtschaften - vorausgesetzt man hat nur Geld in Aktien angelegt, das man längerfristig nicht braucht, damit man nicht mitten in einer Krise zu einem schlechten Preis verkaufen muss (weil eine neue Heizung angeschafft werden muss o. ä.).

Bevor Ihnen also jemand beantworten kann, welches die beste Geldanlage für Sie ist, sollten Sie oder der Berater mit Ihnen zunächst einen Plan machen und eine Anlagestrategie entwickeln. Neben der Liquidität spielen auch Inflation, Risikoverteilung, Ihre persönliche Einstellung (z. B. bevorzugen Sie Anlagen in nachhaltig wirtschaftende Firmen/Banken?), Ihre Vertrautheit mit Online-Tools (Online-Banking und Online-Broking sind in der Regel billiger) und viele andere Aspekte für die Geldanlage eine wichtige Rolle.

Was ist die beste Geldanlage? Auf diese Frage kann es nur individuelle Antworten im Rahmen einer persönlichen Anlagestrategie geben.